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1933 - 1945: Schwere Jahre

Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 begann auch für die Rhenser Weher eine Zeit des Umbruchs und der Umstrukturierung. Durch das "Gesetz über das Feuerlöschwesen" vom 15.12.1933 wurden die Feuerwehren zu einem Teil der staatlichen Verwaltung, zu einer "Körperschaft des öffentlichen Rechts", wie den Rhensern gemeinsam mit den Nachbarwehren von Waldesch und Kapellen am 24. März 1934 vom Kreisinspektor Miesen erläutert wurde.

Neben der Einführung neuer Uniformen und Abzeichen, erfolgte eine Zusammenlegung der drei Wehren, die als "Amtswehr Koblenz Land Süd" unter der Leitung von Wilhelm Schüller weiterarbeiteten. Die Rhenser Kameraden bildeten in dieser Amtswehr den ersten Löschzug mit Löschzugführer Josef Dillmann an der Spitze. Eine weitere Veränderung, die das neue Gesetz mit sich brachte, war die vorgeschriebene Gründung einer Altersabteilung. Alle Kameraden, die das 60, Lebensjahr vollendet hatten, mußten aus dem aktiven Dienst ausscheiden.

Die Arbeit der Wehr blieb aber von diesen Änderungen weitgehend unberührt. In bewährter Form war die Mannschaft bei Not und Gefahr zur Stelle. Während eines Kameradschaftsabends aus Anlaß des 40jährigen Bestehens am 9. Januar 1938 konnte die Wehr dementsprechend auch den Dank der ganzen Gemeinde für ihren stete Einsatzbereitschaft entgegennehmen.

Nach der Auflösung des Amtes Koblenz- Land am 30. Juni 1937 wurde aus den Gemeinden Rhens, Waldesch und Kapellen- Stolzenfels gebildet. Die Wehren blieben organisatorisch als Einzellöschzüge zusammengefaßt und wurden ab März 1938 als Amtswehr Rhens bezeichnet. Die Leitung des Löschzuges übernahm Heinrich Eich, während Josef Dillmann zum Amtswehrführer ernannt wurde. Über das Schicksal der Wehr in den Kriegsjahren ist Im Protokollbuch lediglich eine Zusammenfassung aus dem Jahre 1948 vorhanden.

Danach lag die Leitung der Wehr von 1939 bis 1945 bei Amtswehrleiter Josef Dillmann, da der gewählte Löschzugführer Heinrich Eich bereits 1939 eingezogen wurde. Es wird weiter berichtet, daß durch "... Einberufungen aus den Reihen unserer Mitglieder, der Mitgliederbestand schon nach einem Jahr auf ein Mindestmaß reduziert war. Durch Dienstverpflichtungen wurden erst ältere Männer und schließlich nach weiteren Einberufungen die Hitlerjugend zum Löschdienst herangezogen.

Der hohe und wertvolle Gerätebestand unserer Wehr ist zunächst bei der Ausbombung des Gerätehauses in der Mainzerstraße zum größten Teil verlorengegangen. Zum Glück waren weitere Geräte im alten Spritzenhaus in der Josefstraße ausgelagert, die jedoch im Ernstfall nur eine begrenzte Löschtätigkeit zuließen.

Bei dem Kampf um die Rheinfront und während der Besetzung von Rhens sind dann auch noch die letzten Geräte bis auf die Motorspritze verlorengegangen" (vgl. Protokollbuch 1897- 1965 - 14.01.1948). Dieser Verlust war schwer zu ersetzen. Die gefallenen Kameraden aber waren unersetzbar. Peter Forneck, Philipp Breidbach, Peter Capellen, Fritz Breidbach, Peter Ecker und Heinrich Duhr kehrten aus diesem "grausamen Krieg, für den unsere deutsche Geschichte kein zweites Beispiel kennt" (vgl. Protokollbuch 1897- 1965 - 14.01.1948) nicht mehr zurück.

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